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01.04.2021

KORE INNOVATION

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Alter: über 18 (inkl.), Geschlecht: weiblich, Status: Patient

KORE INNOVATION

Komplikationsreduktion durch einen innovativen perioperativen Behandlungsablauf bei Ovarialkarzinompatientinnen

Das Projekt KORE INNOVATION hat das Ziel, bleibende körperliche Einschränkungen und die Zahl der Todesfälle nach chirurgischen Eingriffen zu reduzieren.

In Deutschland wurden im Jahr 2016 laut statistischem Bundesamt insgesamt 16,7 Millionen chirurgische Eingriffe durchgeführt, davon ca. 8,7 Millionen bei Frauen. Unter den 50 häufigsten Eingriffen finden sich neben geburtsmedizinischen, allgemeinchirurgischen und orthopädischen Eingriffen vor allem gynäko(onko)logische Operationen. Komplikationen treten im Allgemeinen selten auf, führen aber, wenn sie auftreten, häufig zum Tode.

Das Projekt KORE INNOVATION hat das Ziel, bleibende körperliche Einschränkungen und die Zahl der Todesfälle nach chirurgischen Eingriffen zu reduzieren. Es will einen neuen Therapieablauf schaffen und mit vier neuartigen Versorgungsmodulen den Anteil schwerer operationsbedingter Komplikationen bei Patientinnen mit einem Ovarialkarzinom von 29 auf 19 Prozent senken. Zentraler Bestandteil der neuen Versorgungsform ist ein Programm, das die Patientinnen auf die Operation vorbereitet (Prähabilitation). Des Weiteren wird im Rahmen aller Module zusätzliches, speziell geschultes Personal eingesetzt. Dabei übernehmen sog. KORE-Nurses die pflegerische Betreuung und Begleitung der Patientinnen im gesamten Umfeld der Operation. Das Projekt führt zudem standardisierte Checklisten in die Versorgung ein, um den Therapieablauf besser analysieren zu können und eine bestmögliche postoperative Versorgung sicherzustellen. Die Weiterbildung und Einbeziehung der Patientinnen ist ein weiteres zentrales Element des neuen Behandlungspfades. In diesem Zusammenhang erfolgt auch eine Einbindung in Patientinnen-Selbsthilfegruppen über die Bundesselbsthilfeorganisation Eierstockkrebs. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 3,8 Millionen Euro gefördert.

Zusammengefasst sollen alle Maßnahmen zu einer sektorenübergreifenden Verbesserung der Versorgung im Krankenhaus von Patientinnen mit einem positiven gesundheitsökonomischen Effekt führen

Kontakt

Dr. med. Gülhan Inci

Oberärztin, Schwerpunktbezeichnung gynäkologische Onkologie
QM-Beauftragte der Klinik, DEGUM II Mammasonographie, Senior Brustoperateur (Onkozert), AGUB I
"Charité WomenforWomen" für geflüchtete Frauen

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli

Leiter Gynäkologisches Tumorzentrum und Eropäisches Kompetenzzentrum Eierstockkrebs



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