Informationen über Myome

Myome sind gutartige Wucherungen in der Muskelschicht der Gebärmutter (Myometrium). Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore des weiblichen Genitaltrakts: etwa 15 bis 25 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind betroffen. Myome an sich sind zwar nicht gefährlich, aber sie können die Lebensqualität teilweise erheblich beeinträchtigen und gefährliche Komplikationen auslösen.

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Was sind Uterusmyome?

Myome sind gutartige Geschwülste, die innerhalb des Muskelgewebes der Gebärmutter entstehen. Wahrscheinlich haben mindestens 50% aller Frauen zwischen 30 und 50 Jahren Myome. die meisten Frauen spüren die Myome nicht und können ohne Probleme damit leben, andere haben Beschwerden, die einer Behndlung bedürfen.

Myome können wenige mm groß sein, sie können aber auch bis zur größe einer Honigmelone wachsen, so dass die Gebärmutter dann einen Umfang wie im fünften oder sechsten Schwangerschaftsmonat hat.

Welche Ursachen haben Myome?

Die genauen Ursachen von Myomen sind noch unbekannt. Teilweise wird die Anlage zu Myomen aber vererbt: Töchtern von Myomträgerinnen haben selbst häufiger Myome. Sicher ist ebenfalls, dass diese gutartigen Tumore hormonabhängig entstehen und wachsen. Die Zahl der Rezeptoren für die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron ist bei Myomen erhöht. Insbesondere die Ausschüttung von Östrogen stimuliert deshalb das Wachstum von Myomen. Daher spielen auch die Einnahme der Pille, eine Schwangerschaft oder eine Hormonersatztherapie eine Rolle für das Entstehen und Wachsen von Myomen.

Myome treten vorwiegend zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr auf. Bei Frauen  in der Menopause (nach der letzten Monatsblutung) bilden sich sich Myome mit dem sich verändernden Hormonhaushalt häufig wieder zurück. Frauen, die bis zu den Wechseljahren keine Myome hatten, können danach auch keine mehr bekommen.

Einteilung von Myomen

Myome können vereinzelt oder gehäuft in der Gebärmutter auftreten. Man unterscheidet verschiedene Typen von Myomen - je nachdem, wo sie innerhalb der Gebärmutter auftreten und in welche Richtung sie sich ausdehnen. Die Therapie der einzelnen Erscheinungsformen von Myomen kann sich - sofern sie behandlungsbedürftig sind - zum Teil erheblich unterscheiden.

  • Subseröse Myome (A) wachsen vom Myometrium nach außen in die "äußere" Schicht (Serosa oder Bauchfell) hinein. Da sie auf der Außenseite der Gebärmutter sitzen, verursachen sie keine Blutungsstörungen. In einigen Fällen sind subseröse Myome nur noch über einen so genannten Stiel mit der Gebärmutter verbunden. Eine Drehung dieser Verbindung (Stieldrehung) kann zu Schmerzen und Komplikationen führen.
  • Transmurale Myome (B) betreffen alle Schichten der Gebärmutter.
  • Intramurale Myome (C) sind der häufigste Myomtyp. Sie wachsen nur innerhalb der Muskelschicht (Myometrium) der Gebärmutter.
  • Submuköse Myome (D) sind vergleichsweise selten, oft klein, haben aber grosse Wirkung. Sie wachsen vom Myometrium in die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) hinein und verursachen fast immer Blutungsstörungen.
  • Intraligamentäre Myome (E) wachsen neben der Gebärmutter.
  • Zervixmyome (F) wachsen innerhalb der Muskelschichten des Gebärmutterhalses (Zervix) und sind ebenfalls vergleichsweise selten.

Myome und Endometriose

Adenomyom
Myome und Endometriose können parallel und gemeinsam auftreten, aber auch völlig unabhängig voneinander.

Bei der Endometriose handelt es sich wie beim Myom um eine gutartige Erkrankung, nämlich eine Art chronische Entzündung, die von der Gebärmutter ausgeht und oft ähnliche Beschwerden verursacht wie Myome. Im Allgemeinen sind die betroffenen Frauen bei der Entdeckung bzw. ärztlichen Erstdiagnose der Endometriose allerdings noch jung und haben Kinderwunsch, dessen Umsetzung aber durch diese Erkrankung behindert werden kann.

Bei der sog. inneren Endometriose, auch als Adenomyosis bezeichnet, finden sich diese gutartigen Wucherungen in der Gebärmuttermuskulatur und können durchaus im Ultraschall mit Myomen verwechselt werden. Wegen dieser zum Teil schwierigen Unterscheidung kann manchmal eine MRT-Aufnahme des Beckens zur genauen Feststellung des Befundes sinnvoll sein.

Die Behandlung von Gebärmuttermyomen und der inneren Endometriose ist ähnlich - ein gebärmuttererhaltendes minimal-invasives Vorgehen wird insbesondere bei Kinderwunsch angestrebt. Allerdings ist auch der Versuch einer rein medikamentösen Therapie möglich.

Symptome und Komplikationen

Zunächst eine gute Nachricht: Myome entwickeln sich nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft wohl nicht in bösartige Tumore (Sarkome). Dies hatte man jahrelang vermutet. Neuere genetische Studien haben gezeigt, dass Sarkome unabhängig zu entstehen scheinen. Allerdings ist es schwierig anhand der bildgebenden Untersuchungsmethoden ein Myom von einem Sarkom zu unterscheiden, so dass die operative Entfernung und feingewebliche Untersuchung allein Aufschluss über die Natur des Myomknotens ergibt.

Bei etwa einem Viertel aller betroffenen Frauen verursachen Myome keine Beschwerden und werden bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt entdeckt. Meist verursachen nur große Myome merkliche Symptome, Art und Stärke der durch Myome verursachten Symptome sind sehr unterschiedlich. Beides hängt entscheidend davon ab, wo innerhalb der Gebärmutter sich das Myom befindet, und wie schnell es wächst. Die Wachstumsgeschwindigkeit wiederum hängt von hormonellen Einflüssen ab. Häufig treten die Symptome vor und während der Regelblutung auf. Bei entsprechender Größe der Myome können die Beschwerden aber auch zyklusunabhängig auftreten.

Die verstärkten oder lang anhaltenden Monatsblutungen können zu einer Blutarmut (Anämie) verbunden mit Eisenmangel führen. Die Anämie ist durch einen Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten) charakterisiert. Klassische Symptome sind Blässe, Herzklopfen, Atemnot bei Belastung, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schwäche und leichte Ermüdbarkeit. Um den Schweregrad einer Anämie festzustellen, wird der Hämoglobingehalt des Blutes gemessen.

Myome, die nur noch über einen Stiel mit der Gebärmutter verbunden sind, können sich um den Stiel drehen, was zu einer Minderdurchblutung führt. Die Beschwerden reichen von starken Schmerzen bis hin zum Absterben von Zellen (Nekrose).

Myome können neben den unmittelbaren Beschwerden manchmal gefährliche Komplikationen auslösen, auf deren Vermeidung die Myombehandlung nicht zuletzt abzielt. Die wichtigsten Komplikationen finden Sie hier in der Übersicht.

Zu den häufigen Symptomen zählen:

  • Blutungsstörungen: Dazu zählt eine verstärkte Regelblutung (Hypermenorrhoe), eine verstärkte und lang anhaltende Blutung (Menorrhagie) und Zwischenblutungen außerhalb des normalen Zyklus (Metrorrhagie)
  • Heftige, z.T. wehenartige Schmerzen während der Monatsblutung. Bei starken Blutungen können Blutgerinsel entstehen, deren Ausscheidung Krämpfe verursachen kann.

Zu den weniger häufigen Symptomen von Myomen zählen:

  • Starker Harndrang
  • Verstopfung
  • Bauch- oder Rückenschmerzen
  • Nieren-, Bein- oder Seitenschmerzen
  • Fremdkörpergefühl, das sich bei körperlicher Anstrengung, beim Bücken oder während des Geschlechtsverkehrs vertärken kann

Myome und Kinderwunsch

Myom_Fetus
Zumindest solche Myome, die den Gebärmutterinnenraum einengen, in dem das befruchtete Ei sich einnistet und der Embryo wächst, sollten behandelt werden.

Myome können ferner Komplikationen in der Schwangerschaft auslösen. Da in der Schwangerschaft größere Mengen des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen ausgeschüttet wird, wachsen Myome in dieser Zeit schneller. Je nach Lage und Größe der Myome kann es zu vorzeitigen Wehen, einer Blockade des Geburtskanals oder Schmerzen kommen. Myome können - wenn sie direkt unter der Gebärmutterschleimhaut oder in der Gebärmutterhöhle liegen - zu Eileiterschwangerschaften oder Fehlgeburten führen. Die erhöhte Fehl- und Frühgeburtsrate bei Myompatientinnen ist wissenschaftlich erwiesen. Liegen Myome vor dem Eileiter, können sie auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Dies kann zur ungewollten Kinderlosigkeit führen. Bei bestehendem Kinderwunsch sind Myome prinzipiell zu entfernen.

Wie können Gebärmuttermyome behandelt werden?

Gerät zur Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter

Nur solche Myome müssen behandelt werden, die auch Beschwerden verursachen. Zeigen sich störende Symptome, kann die Behandlung auf verschiedene Arten durchgeführt werden, wobei es heute operative und nicht operative Therapiemöglichkeiten gibt.

Als Universitätsklinikum bietet die Charité am Campus Virchow-Klinikum in Berlin eine interdisziplinäre Sprechstunde zur Myombehandlung. Gemeinsam mit Ihnen  wird hier nach Durchführung einer Untersuchung, insbesondere einer Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter, ein individuelles Behandlungskonzept für Sie erstellt.

Sie stellen sich in der Myomsprechstunde vor, schildern Ihre Beschwerden, und wir werden gemeinsam mit Ihnen die für Sie geeignetste und schonendste Behandlungsmethode finden. Die Charité bietet das gesamte Spektrum der modernen Diagnose- und Behandlungsmethoden an.

Am Anfang einer Myomtherapie kann der Versuch einer medikamentösen Behandlung, z. B. mit einer speziellen Antibabypille oder einer anderen zeitlich begrenzten Hormontherapie stehen. Ist dieser Behandlungsweg nicht möglich oder nicht erfolgreich, ist die direkte Behandlung oder Entfernung des Myoms angezeigt. Dies kann prinzipiell auf zwei Wegen erfolgen:

  • durch nicht oder wenig invasive radiologische Verfahrensweisen
  • durch operative gynäkologische Verfahren

Operationsmethoden zur Myomentfernung

Myomentfernung

Myomentfernung durch Laparoskopie

Die Myomausschälung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem nur die Myome entfernt werden und die Gebärmutter erhalten bleibt. Es gibt verschiedene Wege, um das Myom auszuschälen, wobei je nach Lage, Größe und Zahl der Myomknoten der Weg über die Scheide (hysteroskopisch), eine Bauchspiegelung (laparoskopisch) oder der Bauchschnitt gewählt wird. Alle Eingriffe werden in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und erfordern nach der Operation einen mehrtägigen Klinikaufenthalt.

Neueste Studienergebnisse zeigen, dass die operative Entfernung zu einer höheren Lebensqualität führt als die Embolisation (Manyonda et. al. Uterine-Artery Embolization or Myomectomy for Uterine Fibroids N Engl J Med 2020; 383:440-451) 

Myomentfernung durch Gebärmutterspiegelung (sog. Hysteroskopie)

Befindet sich das Myom im Gebärmutterinnenraum, d. h. ist es in die Gebärmutterschleimhaut gewachsen, kann es mit einer Elektroschlinge abgetragen werden. Dazu wird zunächst der Gebärmutterhals vorsichtig aufgedehnt, dann wird ein Spezialinstrument in die Gebärmutterhöhle eingeführt und das Myom nach Aufdehnen des Innenraumes mit einer speziellen Spüllösung schrittweise abgetragen. (Dieser Eingriff wird meist als ambulante Operation durchgeführt.)

Myomentfernung durch Bauchspiegelung (sog. Laparoskopie)

Diese Art der Entfernung eignet sich vor allem für Myome, die sich größtenteils an der Außenseite der Gebärmutter befinden. Durch einen kleinen Schnitt am Bauchnabel wird eine Hülse mit einer Kamera sowie im rechten und linken Unterbauch zwei weitere Instrumente in den Innenraum der Bauchhöhle eingebracht. Um operieren zu können, wird der Bauchraum vorher mit Kohlendioxidgas aufgedehnt. Die Myome werden aus der Gebärmutter herausoperiert und die entstehenden Wunden werden durch eine Naht verschlossen. Eine weitere Möglichkeit ist hier hier die roboter-assitierte Chirurgie (DaVinci-Roboter).

Myomentfernung durch einen Bauchschnitt

Unter Umständen ist es auch einmal nötig, einen Schnitt durch die Bauchdecke zu machen, um die Myome, die tief in der Gebärmutter liegen und sehr groß sind, zu entfernen. Dies wird auch dann nötig sein, wenn sehr viele Myome vorhanden sind und eine Gebärmutterrekonstruktion gewünscht wird. Nach Eröffnung der Gebärmutter und Entfernung der Myome wird die Gebärmutter wie auch der Bauchschnitt durch mehrschichtige Nahtreihen wieder zugenäht.Prinzipiell besteht bei allen gebärmuttererhaltenden Behandlungsmaßnahmen, den operativen sowie den nicht operativen, die Möglichkeit, dass Myome nach einigen Jahren erneut entstehen.

Gebärmutterentfernung

Die Entfernung der gesamten Gebärmutter (mit oder ohne Gebärmutterhals/ die Eierstöcke bleiben in jedem Fall im Körper) kann je nach Größe des Organs durch die Scheide, per Bauchspiegelung, kombiniert per Bauchspiegelung und durch die Scheide oder, bei einer sehr großen Gebärmutter, auch durch einen Bauchschnitt durchgeführt werden.

Die aufgeführten Operationsverfahren werden in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und erfordern 3 bis 7 Tage Krankenhausaufenthalt sowie eine drei- bis vierwöchige Erholungszeit. Eine Schwangerschaft ist danach nicht mehr möglich. Nur wenn der Gebärmutterhals stehen bleibt, tritt danach in einigen Fällen noch eine leichte Schmierblutung auf. Ansonsten wird es auch keine Regelblutung mehr geben.

Radiologische Verfahren

An der Charité werden sowohl die Myomtherapie mit fokussiertem Ultraschall im MRT als auch die selektive Embolisierung von Myomen angeboten.

MRT-gelenkter fokussierter Ultraschall (MRgFUS)

Bei dieser Behandlungsmöglichkeit liegen Sie in einem Magnetresonanztomographen (MRT). Dieser fertigt Bilder von Ihrer Gebärmutter mit dem Myom an. Das Verfahren basiert auf einem starken Magnetfeld und der Einstrahlung von Radiowellen, für die der Mensch nicht empfindlich ist. Mit Hilfe der Aufnahmen werden von einem Radiologen Ultraschallwellen gezielt auf Ihr Myom gerichtet und das Myom wird in mehreren Portionen durch die entstehende Hitze verkleinert. Sie spüren dabei keine Schmerzen. Jeder der Behandlungsschritte wird durch MRT-Bilder überwacht, die Behandlungsdauer beträgt ca. 3 bis 4 Stunden. Die Therapie wird ambulant durchgeführt. Sie können im Anschluss an eine kurze Ruhephase nach Hause gehen.

Nach bisherigen Studienergebnissen ist mit der Methode eine Verkleinerung der Myome um max. 40 % zu erreichen, die meisten behandelten Frauen berichten über eine Symptomminderung infolge der Behandlung.

Embolisation von Gebärmuttermyomen

Diese Behandlung wird durch einen spezialisierten Radiologen durchgeführt. Sie erhalten ein Beruhigungsmittel und eine örtliche Betäubung, dann wird über einen kleinen Schnitt in der Leistengegegend (2 - 3 mm) ein kleiner Plastikschlauch unter Röntgenkontrolle (Durchleuchtung) bis zur Gebärmutterarterie schmerzlos eingeführt. Über diesen werden kleine Kunststoff- oder Gelatineperlen in der Größe von Sandkörnern in die Hauptarterie und dann in die kleinen Schlagadern, welche die Gebärmuttermyome mit Blut versorgen, eingespritzt. Dadurch werden diese vom Blutstrom abgeschnitten, und die Myome werden innerhalb weniger Monate nach der Maßnahme schrumpfen. Die Behandlung wird an beiden Gebärmutterarterien auf der linken und rechten Seite durchgeführt. Der Eingriff dauert in der Regel ca. 45 bis max. 60 Minuten. Sie werden nach dem Eingriff für einige wenige Tage im Krankenhaus überwacht. Durch Medikamente werden nach dem Eingriff auftretende Beschwerden behandelt.

Mit dieser Methode lässt sich eine Schrumpfung von Gebärmuttermyomen um etwa 50 % erreichen; bei 4 von 5 Frauen ist die Methode erfolgreich – eine deutlicher Rückgang oder ein gänzliches Verschwinden der Beschwerden stellt sich ein.

Kombination der Verfahren Myomembolisation und operative Myomentfernung

Die Uterusarterienembolisation allein ist inzwischen weltweit ein etabliertes Verfahren zur Myomtherapie als Alternative zur Operation. Eine unmittelbare Kombination von Embolisation mit einer ein bis zwei Tage später erfolgenden Myomoperation kann dann sinnvoll sein, wenn es um darum geht, die Gebärmutter zu erhalten, obwohl diese durch ein Myom oder mehrere Myomknoten sehr stark vergrößert ist (bis oder sogar über Bauchnabelhöhe).

Eine Operation ist in diesen Fällen oft schwierig und kann mit sehr starken Blutungen verbunden sein, die sich mit der ein bis zwei Tage vor dem Eingriff durchgeführten Embolisation deutlich mindern lassen.

Damit steigen die Chancen für einen Erhalt der Gebärmutter.

Welche Behandlungsmöglichkeit kommt für Sie in Frage?

Jedes der eben kurz dargestellten Verfahren hat Vorteile, aber auch Nachteile und Nebenwirkungen.

Nicht für jede Patientin ist jedes Behandlungsverfahren gleich geeignet. Welches Verfahren für Sie das Beste ist, werden wir gemeinsam mit Ihnen besprechen; ggf. werden Sie dann nochmals mit Ihrer betreuenden Frauenärztin/Ihrem betreuenden Frauenarzt Rücksprache nehmen. Für die Entscheidung darüber ist neben Ihren Wünschen vor allem die Größe, Lage und Zahl der vorhandenen Myomknoten entscheidend. Außerdem sollte in die Entscheidungsfindung einfließen, ob Sie noch Kinderwunsch haben und ob Sie prinzipiell einen Erhalt der Gebärmutter wünschen.

Wenn Sie sich für ein radiologisches Verfahren entscheiden, sollten Sie mit MRT-Bildaufnahmen einverstanden und damit rechnen, dass der Behandlungserfolg erst nach einigen Monaten einzuschätzen ist.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Matthias David

Geschäftsführender Oberarzt Campus Virchow-Klinikum

Dr. med. Felix Strube

Komm. Ltd. Oberarzt Gynäkologie CCM