Multizentrische randomisierende Studie zum Vergleich von Konisation und radikaler Trachelektomie beim Zervixfrühkarzinom

Wir möchten Ihnen unsere neue prospektive und randomisierte Therapieoptimierungsstudie zur Untersuchung der operativen Therapie bei Patientinnen mit Zervixfrühkarzinomen – SIMRA vorstellen. Die Studie wird im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) registriert. Die Konzipierung der Studie erfolgte in der Arbeitsgruppe „fertility preserving strategies in cancer patients“ der ESGO.

Patientinnen mit Zervixfrühkarzinom und prospektivem Kinderwunsch haben die leitliniengerechte Therapieoption der radikalen Trachelektomie. Diese Entfernung des Parametriums bedeutet für die Frauen eine hohe Rate an unerwünschten Nebeneffekten bei nicht ganz klarer Datenlage zur onkologischen Verbesserung der Situation bei Patientinnen mit Zervixfrühkarzinomen.  Als unerwünschte Nebenwirkungen tritt u.a. eine auf 50% erhöhte Frühgeburtlichkeit auf.
Einige Arbeiten zur Reduzierung der Radikalität der operativen Therapie sind bisher erschienen.
Ziel der Studie ist es das onkologische outcome und die Reduktion der Langzeiteffekte zu untersuchen.

Einschlusskriterien

  • Patientinnen mit Zervix-CA FIGO 1a1L1 – FIGO 1b1 < 2 cm
  • Kinderwunsch
  • Freie Lymphknoten

Kontakt

Studienkoordination Anne Bartens
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Sekretariat
Frau Thurow
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f: +49 30 450 564 931