Zwei Personen während einer Operation

Magtrace

Eisen-basierte Sentinellymphknotenlokalisation

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Magtrace

Evaluation einer Eisen-basierten Sentinelmarkierungssubstanz (Magtrace) im Vergleich zur herkömmlichen Sentinelmarkierung mit Technetium

Ein fester Bestandteil der Diagnostik und Behandlung des Mammakarzinoms ist die Biopsie des Wächter- oder auch Sentinellymphknotens. Abhängig vom Nodalstatus verändern sich sowohl die Therapieoptionen, als auch die Prognose der Betroffenen. Für die Detektion des Wächterlymphknotens kommen in der Praxis verschiedene Verfahren zum Einsatz. Dazu gehören zum einen die Farbstoff- und die nuklearmedizinische Markierung, zum anderen neuerdings auch die Lokalisation mittels Eisen-basierter, magnetischer Substanzen (Magtrace®). Diese bereits zugelassene und erfolgreich angewandte Methode ermöglicht die Darstellung des Wächterlymphknotens ohne Verwendung radioaktiver Substanzen. Der eisenhaltige Tracer kann präoperativ durch die Operierenden selbst injiziert und intraoperativ mit der sog. Sentimag-Sonde aufgesucht werden. So werden Strahlenexposition und die aufwendige präoperative Vorbereitung in der Nuklearmedizin umgangen. In der Magtrace-Studie untersuchen wir diese Unterschiede einerseits aus Sicht der Betroffenen und anderseits aus Sicht des Behandlungs- und Operationsteams hinsichtlich der präoperativen Vorbereitungszeit, Dauer der Operation und Schmerzwahrnehmung.

Projektleitung
Dr. med. Maria M. Karsten

Kooperation
Kai Lippold, Geschäftsbereich Klinisches Prozess- und Ressourcenmanagement, Charité - Universitätsmedizin Berlin
Sysmex Deutschland GmbH

Promovierender
Sina Shams