Einteilung von Myomen

Myome können vereinzelt oder gehäuft in der Gebärmutter auftreten. Man unterscheidet verschiedene Typen von Myomen - je nachdem, wo sie innerhalb der Gebärmutter auftreten und in welche Richtung sie sich ausdehnen. Die Therapie der einzelnen Erscheinungsformen von Myomen kann sich - sofern sie behandlungsbedürftig sind - zum Teil erheblich unterscheiden.

  • Subseröse Myome (A) wachsen vom Myometrium nach außen in die "äußere" Schicht (Serosa oder Bauchfell) hinein. Da sie auf der Außenseite der Gebärmutter sitzen, verursachen sie keine Blutungsstörungen. In einigen Fällen sind subseröse Myome nur noch über einen so genannten Stiel mit der Gebärmutter verbunden. Eine Drehung dieser Verbindung (Stieldrehung) kann zu Schmerzen und Komplikationen führen.
  • Transmurale Myome (B) betreffen alle Schichten der Gebärmutter.
  • Intramurale Myome (C) sind der häufigste Myomtyp. Sie wachsen nur innerhalb der Muskelschicht (Myometrium) der Gebärmutter.
  • Submuköse Myome (D) sind vergleichsweise selten, oft klein, haben aber grosse Wirkung. Sie wachsen vom Myometrium in die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) hinein und verursachen fast immer Blutungsstörungen.
  • Intraligamentäre Myome (E) wachsen neben der Gebärmutter.
  • Zervixmyome (F) wachsen innerhalb der Muskelschichten des Gebärmutterhalses (Zervix) und sind ebenfalls vergleichsweise selten.

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