Ursachen, Risikofaktoren und Symptome von Gebärmutterkrebs

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen des Endometriumkarzinoms sind noch nicht genau entschlüsselt. Bekannt sind aber eine Reihe von Risikofaktoren. Dazu zählen Übergewicht (insbesondere nach den Wechseljahren), höheres Alter, die Einnahme von Antiöstrogenen (Tamoxifen) während einer Brustkrebsbehandlung, Diabetis mellitus, keine Geburten und die Einnahme von ausschließlich östrogenhaltigen Medikamenten in den Wechseljahren (dies ist heute aber kaum mehr üblich).

Bei einer vergleichsweise seltenen genetischen Veränderung, die in der Familie vererbt werden kann, neigen Betroffene neben Darmkrebs auch überdurchschnittlich häufig zu Endometriumkarzinomen. Weitere Risikofaktoren sind Kinderlosigkeit, eine frühe erste Regelblutung (Menarche), eine spät eintretende letzte Regelblutung (Menopause), Bluthochdruck, Diabetes und sowie bestimmte Vorerkrankungen der Gebärmutterschleimhaut (atypische Endometriumhyperplasie).

Symptome

Das häufigste und oft frühe Symptom bei Vorliegen von Gebärmutterkörperkrebs ist die vaginale Blutung. Da diese Erkrankung vorwiegend nach den Wechseljahren auftritt, erfahren die betroffenen Frauen eine vaginale Blutung, nachdem die normale Monatsblutung im Rahmen der Wechseljahre schon Monate oder Jahre zurückliegt. Die meisten Endometriumkarzinome (75%) werden im frühen Stadium diagnostiziert.

Bei Frauen, die noch nicht in den Wechseljahren waren, zeigt sich Gebärmutterkörperkrebs in Blutungsunregelmäßigkeiten: verstärkte und/oder häufigere Blutungen. Bei fortgeschrittenem Gebärmutterkörperkrebs können Unterleibs- und Rückenschmerzen, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und eine Beinschwellung auftreten.

Dabei ist wichtig: auch bei einer minimaler Blutung, die nach den Wechseljahren auftritt, sollte sich die betroffene Frau umgehend in gynäkologische Behandlung begeben, damit das Vorliegen eines Gebärmutterkörperkrebs ausgeschlossen werden kann.

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