Nachsorge und Leben mit Krebs

Die Diagnose Gebärmutterhalskrebs ist ein tiefer Einschnitt: Plötzlich dreht sich das Leben fast nur noch um die Krankheit. Ängste und Sorgen, aber auch manchmal das Gefühl eines neuen Anfangs prägen jetzt das Leben.

In dieser außerordentlich belastenden Situation sind aus unserer Erfahrung vor allem zwei Dinge wichtig: Zum einen sollten erkrankte Frauen nach der ersten Behandlungsphase regelmäßig zur Nachsorge gehen. Dies sind regelmäßige medizinische Kontrollen, mit denen ein Wiederauftreten des Krebses möglichst früh entdeckt werden soll. Aber auch die Behandlung von länger anhaltenden Nebenwirkungen ist Teil der Nachsorge. Wie häufig Patientinnen zur Nachsorge zu ihrem Frauenarzt bzw. zu uns in die Klinik kommen sollten, hängt sehr stark von der Erkrankung und dem Verlauf der Therapie ab.

Für ebenso wichtig wie die Kontrolle des körperlichen Zustands halten wir es, das psychische Wohlbefinden zu verbessern. Wir unterstützen unsere Patientinnen dabei, nach der ersten, oft hektischen Behandlungsphase die Krankheit besser zu bewältigen. Aus unserer Erfahrung mit vielen Tausend Patientinnen raten wir dazu, die einschneidende Erfahrung der Krebserkrankung nicht alleine zu schultern. Oft können Familie, Freunde und Verwandte Patientinnen einfühlsamen Beistand leisten. Hinzu kommen spezialisierte Organisationen, die Beratung und Information für Frauen mit Gebärmutterhalskrebs anbieten. Auch der Dialog mit anderen Patientinnen in einer Selbsthilfegruppe hilft vielen sehr. Wenn Sie Fragen zu solchen Angeboten haben, sprechen Sie uns bitte an.

Weitere Informationen:

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