Symptome und Komplikationen von Ovarialzysten

Die meisten Ovarialzysten sind nur wenige Zentimeter groß und verursachen anfangs keine Beschwerden. Erst ab einer gewissen Größe können sie Unterbauch- und Rückenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder schmerzhafte und ungewöhnliche Blutungen verursachen.

Selten kann eine Eierstockzyste ohne äußere Einwirkung platzen. Dies kann starke Schmerzen verursachen, ist in der Regel aber nicht gefährlich. Nur wenn dabei ein Blutgefäß verletzt wird, können unter Umständen kritische Blutungen entstehen. Dann ist eine Notoperation notwendig.

Bei einer ebenfalls relativ seltenen Stieldrehung dreht sich eine Zyste um die eigene Achse und unterbricht so die Blutzufuhr zum Eierstock. Heftige Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder Kreislaufprobleme können die Folge sein. Ist die Stieldrehung ncht komplett, sind die genannten Bschwerden auch weniger stark ausgeprägt. Ausgelöst wird eine Stieldrehung oft durch Sport oder starke körperliche Aktivität. Fast immer muss diese Komplikation operiert werden.

Manche Eierstockzysten produzieren Hormone, die den Menstruationszyklus beeinflussen und zu mehrwöchigen Dauerblutungen führen können. Dagegen setzen wir häufig eine gezielte Hormontherapie ein.

Obwohl Eierstockzysten meist gutartig sind, können sie sich zu Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) entwickeln. Deshalb sollten sie so lange kontrolliert werden, bis sie sich zurückgebildet haben oder, falls keine Rückbildung eintritt, operativ entfernt worden sind.

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