Was ist erblicher Brustkrebs?

Portrait einer Großmutter mit ihrer Enkeltochter

Viele Frauen haben in ihrer Familie Verwandte, die an Brustkrebs erkrankt sind. Meistens handelt es sich in diesen Familien um zufällige Anhäufungen von Brustkrebs. Bei  bis zu 10 Prozent aller an Brustkrebs erkrankten Frauen beruht die Erkrankung jedoch auf angeborenen Veränderungen (Mutationen) bestimmter Gene.

Dies betrifft vor allem die Gene BRCA1 und BRCA2. In jüngster Zeit haben Forscher noch weitere Gene gefunden, die ebenfalls im Verdacht stehen, Brustkrebs auslösen zu können. Diese Genmutationen können von einer Generation an die nächste weitervererbt werden. Personen, die ein verändertes Gen tragen, haben ein stark erhöhtes Risiko: Sie können schon vor dem 50. Lebensjahr an Brustkrebs oder auch an Eierstockkrebs erkranken.

Das Risiko unterscheidet sich aber sehr stark von Frau zu Frau. Sollte ein Risiko vorliegen, ist es genau das: ein Risiko. Es bedeutet nicht, dass die Betroffene zwangsläufig in Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkrankt.

Wenn Sie genauer wissen wollen, ob Sie möglicherweise ein erhöhtes Risiko haben, sehen Sie sich bitte unsere Checkliste an. Nur wenn eine oder mehrere der dort aufgeführten Aussagen für Sie zutreffen, ist ein ausführliches Beratungsgespräch in unserer Spezialsprechstunde sinnvoll.

Hier geht es zur Risikoeinschätzung für eine erbliche Belastung

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