ZMIT (Zentrum für minimal-invasive gynäkologische Tumortherapie)

Leitbild


1. Minimal-invasive Therapie
Minimal-invasive Therapien und organerhaltende Operationen sind für unsere Patientinnen eine Voraussetzung für hohe Lebensqualität und Erhalt des Körperbildes geworden.
In unserem Zentrum für minimal-invasive Tumortherapie kombinieren wir diese beiden Ansätze zu zeitgemäßen und individualisierten Therapiekonzepten für  Patientinnen mit benignen und malignen gynäkologischen Erkrankungen.
Bei vielen komplexen benignen Indikationen- wie großen Ovarialbefunden oder Uterusmyomen- ist eine Operation mit minimal-invasivem Zugang zwar eine Herausforderung, aber dennoch möglich.
Auch bei malignen Erkrankungen im Frühstadium lässt sich ein minimal-invasiver Zugang in vielen Fällen verwirklichen.
Minimal-invasive Konzepte und Organerhalt haben daher Einzug in die Leitlinien gehalten.
Daher ist es uns wichtig, nach individueller Beratung den Patientinnen organerhaltende Operationen bei unterschiedlichen Indikationen anbieten zu können.
Die Kombination der vaginalen-laparoskopischen Operationsschule ist eine Möglichkeit, die Indikationen der minimal- invasiven Therapie noch weiter zu verbessern.

2. Organerhalt
Patientinnen wünschen sich den Organerhalt zum Teil auch, wenn die Familienplanung schon abgeschlossen ist. Der Erhalt der Beckenorgane hat dabei für sie nicht nur eine psychologische, sondern auch eine funktionelle Bedeutung. Auch bei bestimmten malignen Indikationen und Frühstadien der Karzinomerkrankung und bestehendem Kinderwunsch sind organerhaltende Operationsverfahren möglich.
Daher bieten wir nach individueller und ausführlicher Beratung den Organerhalt an.

3. Onkologische Sicherheit
Grundvoraussetzung für den Einsatz von fertilitätserhaltenden Therapien bei malignen gynäkologischen Erkrankungen ist die onkologische Sicherheit der Methoden. Eine erhöhte Rezidivrate durch den Fertilitätserhalt bei jungen Patientinnen wäre nicht akzeptabel.
Karzinome der Reproduktionsorgane, z.B. des Uterus, gingen in der Vergangenheit immer mit einer operativen Entfernung des betroffenen Organes und damit mit einem Verlust der Fertilität der betroffenen Frau einher.
Die Indikation zur Organentfernung wird im Zentrum für minimal- invasive Therapie bei gynäkologischen Tumoren immer in  Abwägung zwischen onkologischer Sicherheit und Sinnhaftigkeit der Operationsmethode und nach ausführlicher Information der Patientin erfolgen.

4. Offene Chirurgie
Bei gewissen Karzinomerkrankungen im mittleren oder fortgeschrittenen Stadium oder Tumoren unklarer Dignität bedarf es häufig einer Laparotomie, um leitliniengerecht und onkologisch sicher zu therapieren.
Eingriffe, bei denen Pfannenstiel- oder Längslaparotomien notwendig werden, führen wir in unserer Klinik ebenso durch.

5.Studien
Patientinnen werden - wenn möglich - in klinische Studien eingebunden, um die Ergebnisse der Therapien transparent darzulegen und die minimal-invasive Operationslehre noch stärker evidenzbasiert zu etablieren.

Wir freuen uns darauf, im ZMIT einzigartige operative Therapieformen individualisiert anzubieten und mit Ihnen gemeinsam Patientinnen zu behandeln.

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