Klinik für Gynäkologie (einschl. Brustzentrum)

Im Rahmen unserer klinischen und Grundlagenforschung haben wir die Schwerpunkte Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Endometriose, Myomerkrankungen und Beckenboden.
Hierzu haben wir in unserer Klinik Zentren und Arbeitsgruppen gebildet, die sich schwerpunktmäßig mit diesen Krankheitsbildern beschäftigen. Dabei spielen vor allem innovative Operationsverfahren wie Laparoskopie und rekonstruktive Operationen die Hauptrolle.
Wir legen bei unserer Forschungsarbeit großen Wert auf die Evaluierung neuer Verfahren, die wir auf ihre Wertigkeit wissenschaftlich überprüfen und mit bisherigen Standardverfahren vergleichen. Dabei wird kontinuierlich uns systematisch hinterfragt, ob eine Behandlungsstrategie verbessert werden kann und Modifikationen bei gleicher medizinischer Sicherheit zu mehr Lebensqualität für die betroffenen Patientinnen führen können.
Im folgenden finden Sie Links zu unseren zentralen Forschungsschwerpunkten:
In zwei aktuellen Publikationen (beide 2011 erschienen im International Journal of Gynecological Cancer) stellen wir die onkologische Sicherheit und die Erfolgsrate für Schwangerschaften bei Frauen mit frühem Gebärmutterhalskrebs vor, die gebärmuttererhaltend operiert werden konnten. In dieser weltweit größten Serie aus einer Klinik können wir zeigen, dass die onkologische Sicherheit für die betroffenen Patientinnen genauso hoch ist, als wäre eine Gebärmutterentfernung erfolgt und mit über 95% für die betroffenen Frauen eine hohe Sicherheit bedeuten. Die Schwangerschaftsrate ist mit über 60% bei den Frauen, die schwanger werden möchten, sehr hoch, und die Frühgeburtsrate mit mehr als 2/3 der Entbindungen in oder über der 37. Schwangerschaftswoche befriedigend hoch.
Fertility Outcome After Radical Vaginal Trachelectomy. A Prospective Study of 212 Patients
Für Rückfragen zu unserer Forschung bitten wir um eine Mail an:
"Primäre Prävention des Zervixkarzinoms und dessen Vorstufen", A. M. Kaufmann (Onkologe, 2012)