Klinik für Gynäkologie (einschl. Brustzentrum)

Brustkrebs (medizinisch: Mammakarzinom) ist der häufigste Tumor der Frau. Was ist Brustkrebs genau? Wie häufig ist die Erkrankung? Wie werden Mammakarzinome eingeteilt? Und welche Risikofaktoren gibt es nach dem heutigen Stand der Forschung? Die Antworten zu diesen und weiteren grundlegenden Fragen zu Brustkrebs lesen Sie hier.
Mehr zur Brustkrebs (Definition, Häufigkeit, Risikofaktoren)

Brustkrebs macht im frühen Stadium keine Beschwerden oder Schmerzen. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf Krebs hindeuten können und abgeklärt werden sollten (obwohl selbstverständlich nicht immer Brustkrebs die Ursache sein muss). Auf welche frühen Anzeichen einer möglichen Brustkrebs-Erkrankung sollen Sie unbedingt achten?

Die frühe Entdeckung von Brustkrebs ist sehr wichtig, weil damit die Chancen auf Heilung drastisch steigen. Die wichtigste Methode zur Früherkennung ist das gesetzliche Früherkennungsprogramm: Einmal jährlich sollten Frauen ab dem Alter von 20 Jahren zu ihrem Facharzt gehen. Für Frauen zwischen 50 und 69 sollte noch alle zwei Jahre eine Mammographie hinzukommen. Informieren Sie sich hier über die Früherkennung von Brustkrebs.

Abtasten, Mammographie, Ultraschall, Biopsie. Beim Verdacht auf Brustkrebs werden fast immer mehrere Diagnoseverfahren kombiniert. Wir machen anhand eines fiktiven Fallbeispiels deutlich, wie die Brustkrebs-Diagnose genau abläuft und welche Bedeutung die einzelnen Schritte haben. Informieren Sie sich hier über die Brustkrebs-Diagnostik.

Jeder Brustkrebs ist anders - dies arbeitet die Forschung immer stärker heraus. An unserem Brustzentrum setzen wir diese Einsicht konsequent um: Jede Therapie wird auf die einzelne Patientin und ihre Erkrankung angepasst. Die Therapien von Brustkrebs sind vielfältig - von Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie, Hormontherapie bis zu Targeted therapies. Auch der Nachsorge haben wir in diesem Abschnitt ein Kapitel gewidmet.

Auch Männer können Brustkrebs bekommen - wenn auch selten. Auf etwa 100 Erkrankungen bei Frauen kommt eine bei einem Mann. Bislang stand das Thema Brustkrebs beim Mann kaum im Fokus der Forschung. Dies hat sich geändert: In den vergangenen Jahren sind zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten dazu erschienen. Wir geben hier einen Überblick über den Stand der Forschung.

Bei bis zu 10 Prozent aller an Brustkrebs erkrankten Frauen beruht die Erkrankung jedoch auf angeborenen Veränderungen (Mutationen) bestimmter Gene. Dies betrifft vor allem die Gene BRCA1 und BRCA2. Als eines von 12 Zentren in Deutschland bieten wir eine Spezialsprechstunde "Familiärer Brustkrebs" an. Wir beraten Frauen, die in Sorge sind, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko zu haben.

Alle Ärzte und Pflegekräfte in unserem Brustzentrum verbinden in ihrer täglichen Arbeit drei Kernideen miteinander: Interdisziplinarität, höchste wissenschaftliche Standards und Orientierung am Menschen. Erfahren Sie in diesem Abschnitt mehr über unsere Arbeitweise. Auch zu unseren Forschungsaktivitäten, unserem Team sowie allen Sprechstunden des Brustzentrums finden Sie hier mehr.
Anmeldung für unsere Sprechstunden:
030 - 450 564222
(Mo-Fr, 8-16 Uhr)